Ostergedanken
Ich freue mich an den hellen Frühlingstagen, die nach den sehr frostigen Temperaturen gegen Ende dieses Winters Wärme und Licht in den Garten bringen, die Sonne leuchtet kräftig in die Wohnung und lockt mich nach draußen, das Herz wird leicht und die Seele schwingt mit der warmen Luft und den Vogelstimmen. Der Frühling hat sein besonderes Licht und die österlichen Geheimnisse haben in keiner anderen Jahreszeit einen passenderen Platz.
Die Natur zelebriert vor unseren Augen Ostern!
Licht und Wärme machen es jedes Jahr möglich, dass unaufhaltsam Keimen, Wachsen und Blühen geschieht, ganz lautlos, ohne Ton, geheimnisvoll… alles streckt sich der Sonne entgegen, verwandelt sich, steht auf aus dem „toten“ Winter und lebt wieder.
Den meine Seele liebt, der ist das Licht.
Er spricht: „ich bin das Licht der Welt“ - wir steh’n darin.
Den eure Seele liebt, der ist ja da!
Dringt ohne Ton durch alle Nacht, Licht in Person.
Er wandelt dich, er wandelt mich, zieht unsere Finsternis in sich.
Er stirbt daran, steht auf und lebt, sein Reich bricht an, Halleluja!
Silja Walter
Jesus spricht: „Ich bin das Licht!“ - das Lebenslicht in Person - ich kann durch Jesu Licht verwandelt werden, meine Finsternis zählt nicht mehr, weil er mich durch seinen Tod und seine Auferstehung erlöst hat. Ich darf in seinem Licht leben, darin stehen, darin sein, aufbrechen und mich einsetzen in seinem Reich. Welch elementare Botschaft für alle, deren Seele liebt und glauben kann! Halleluja!
Eine frohe, gesegnete österliche Zeit
wünscht
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Elisabeth Fastenmeier OFS, Regionalvorsteherin
Ostergedanken 2012 (Download als pdf)

